Urlaubsfreuden in schwarz-weiß (3)

Nächte in Schwarz-Weiß

Mit der ihr eigenen Selbstverständlichkeit hat Katze Weiß in der zweiten Nacht das Doppelbett als das ihre deklariert. War wohl doch etwas unbequem unter dem Sofa. Daraufhin verlegt Katze Schwarz ihr Nachtquartier ebenfalls ins menschliche Schlafzimmer. Zum Glück sind die Zimmer geräumig.

Leider kann man das nicht vom Doppelbett behaupten: Dänische Doppelbetten reichen entweder für 2 normal gebaute Erwachsene oder für 1 Katze.
Katze Weiß hat sich vermutlich „Nun, ist nicht mein Problem“ gedacht und sich mit mathematischer Präzension in die Bettmitte gekugelt. Kuschelig, warm und klein.
Irgendwann ist sie von allen Seiten gleichmäßig gewärmt.
Dann beginnt sie damit, sich auszustrecken.
Lang und länger.

Katze Weiß ist eigentlich eine eher kurze Katze. Im Vergleich zu Katze Schwarz fehlen ihr mehrere Zentimeter Länge. Das ärgert sie. Besonders, wenn sie irgendwo rauf will, aber leider zu kurz ist. Was erstaunlich häufig der Fall ist, nebenbei bemerkt.

Aber wehe, Katze Weiß schläft!
Dann wird sie irgendwann unweigerlich so lang wie das Bett breit ist.
Die Menschenfrau hat den Rest der Nacht damit verbracht, auf der Bettkante zu balancieren. Mehr als einmal fand sie sich dabei zumindest teilweise auf den Fußboden wieder. Katze Schwarz beobachtet das Schauspiel sehr interessiert vom Korbsessel aus. Vermutlich wartet sie darauf, dass die Menschenfrau endlich ganz das Feld räumt.
Pah.

4 Antworten auf „Urlaubsfreuden in schwarz-weiß (3)“

  1. Oh, Katze Weiß braucht dafür nicht unbedingt ein Bett – das kann sie auch auf Sofas, Sesseln, vor Türen … Irgendwo hab ich ein Foto, da liegt sie in voller Pracht auf dem Sofa – wer das sieht, glaubt mir nie im Leben, dass sie eigentlich von der Sorte "kurz und kompakt" ist 😉

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